Moskau ist nicht nur die größte Stadt, sie ist auch das kulturelle, politische und wirtschaftliche Zentrum Russlands. Mit über 11 Millionen Einwohnern rangiert Moskau zudem unter den Top Ten der größten Städte welweit. Im Zentrum von Moskau finden sich der Kreml und der rote Platz – die beiden Wahrzeichen Russlands. Ein Besuch lohnt sich.
Auch religiös ist Moskau ein zentraler Punkt: Die Stadt ist der Sitz der russisch-orthodoxen Kirche. Der Patriarch, das Kirchenoberhaupt sitzt im Danilow-Kloster, das im 13. Jahhundert gegründet wurde. Zu dem Klosterkomplex gehören vier alte Kirchen, die einen Besuch wert sind, sowie ein Pressezentrum und ein Hotel. Zudem gilt die Christ-Erlöser-Kathedrale als religiöses Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche. Apropos Kirchen: In Moskau können über 600 Kirchen besichtigt werden.
Für weniger religöse Architekturliebhaber hat die Stadt natürlich auch einiges zu bieten: Kreml und roter Platz sollten unter allen Umständen besucht werden – beides wird zu den Unesco Weltkulturerben gezählt. Auf dem Kreml ist neben anderen bedeutenden Bauwerken, zu denen zahlreiche Kathedralen gehören, auch die ursprüngliche Befestigungsanlage aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern. Hinzu kommen der große Kremlpalast, der Senatspalast und der Terem-Palast. Viele Gebäude, die rund um den Kreml liegen, sind in ganz unterschiedlichen Stilen erbaut worden. Besichtigt werden können klassizistische, historische oder auch barocke Bauwerke, die je nach Erbauungsdatum auch einen deftigen Touch von Sozialismus haben. Am roten Platz findet sich das staatliche Geschichtsmuseum Russlands und das Lenin-Mausoleum – neben weiteren staatlichen und kulturellen Bauwerken. Für Shoopingbegeisterte empfiehlt sich das GUM Warenhaus, eines der größten Kaufhäuser des europäischen Kontinents. Auf über 75.000 qm können in dem imposanten und mittlerweile renovierten Gebäude Souvenirs, Importwaren und Luxusgüter erstanden werden.
Im historischen Stadtteil Samoskworetschje können Bauwerke und Spuren der Siedlungen aus dem 14. Jahhundert besucht werden, die etwa 200 Jahre nach der eigentlichen Stadtgründung entstanden sind. Dort war früher auch die Palastgarde beheimatet, die sogenannten Strelizen. Nach einem Aufstand im 17. Jahrhundert wurden sie aus Moskau vertrieben, anschließend kamen Kaufleute in die Altstadt. Die goldene Insel und verschiedene Straßen (Piatnizkaj, Bolschaja Ordynka, Poljanka und Jakimanka) sollten ebenfalls besichtigt werden.
Pingback: Reiseratgeber Moskau (Teil 2) | Der Blog für Reisen in den Osten